Leckageortung

Wozu werden Leckageortungsgeräte eingesetzt?

Bei Leckagen wird oft nur an große Wasserschäden gedacht, aber hinter solchen Leckagen verbergen sich oftmals auch größere Gefahrenquellen. Man denke nur an Leckagen der Gasleitung oder giftige Schimmelbildung aufgrund vom Feuchtigkeitsaustritt bei einem Leck.

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Messmethoden und -systeme

Das Impulsstromverfahren

Das Funktionsprinzip des Impulsstromverfahrens, bei dem eine Spannung an die zu untersuchende Folie angelegt wird, indem eine Ringleitung mit Pluspol auf der Dichtungsoberfläche und eine Masseleitung mit Minuspol auf der Unterseite der Dichtung installiert wird.

Die Oberflächenfeuchtigkeit dient als Leiter für den über den Impulsgenerator gelieferten Strom, dessen Richtung über einen Messstab ermittelt und am Impulsempfänger als Richtungsangabe zur Position der Leckage angezeigt werden kann. Für den Einsatz unseres Impulsstrom-Messsystems spielt es keine Rolle, ob die Dichtung mit Kies bedeckt oder begrünt ist, es muss lediglich eine ausreichende Befeuchtung der Dichtungsschicht gewährleistet sein.

Akustische Leckageortung
Bei Leckagen in Druckleitungen verursacht das mit hoher Geschwindigkeit ausströmende Wasser Geräusche durch die entstehende Reibung.

  • Zunächst wird die Leitung selbst in Schwingung versetzt. Diese Geräusche werden durch die Leitung weitergeleitet und können an weiter entfernten Kontaktstellen (Ventile, Hydranten, Armaturen) über Trittschallmikrofone wahrgenommen werden.
  • Zweitens verursacht das direkt an der Leckage abfließende Wasser Geräusche, die über den Boden an die Oberfläche weitergeleitet werden. Diese Geräusche lassen sich mit Bodenmikrofonen hörbar machen.

Leckageortung mit Tracergas
Mit den optional erhältlichen Wasserstoffsensoren TS 810 SDI und LD6000 H2 eignen sich T3000 und LD6000 hervorragend zur Leckageortung mit dem Formiergas des Typs 95/5, das aus 95 % Stickstoff und 5 % Wasserstoff besteht.

Aufgrund seiner spezifischen Struktur dringt der Wasserstoff sehr schnell in alle Materialien wie Boden, Beton oder Fliesen ein und kann dann mit dem an die Messgeräte angeschlossenen Wasserstoffsensor leicht an der Oberfläche geortet werden.

Formiergas des Typs 95/5 ist weder giftig noch entflammbar. Daher kann es in der Regel problemlos auch zur Leckageortung in sensiblen Umgebungen eingesetzt werden.

Zusätzlich zu den kompakten Handsensoren ist für den LD6000 auch ein Bodensensor mit integrierter Saugpumpe erhältlich. Dies ermöglicht die Detektion von kleinsten Tracergaskonzentrationen. Der Bodensensor eignet sich hervorragend zur Überprüfung der Leckagedichtheit oder zur Leackageortung auf Dachgärten, tiefer liegenden Erdleitungen und sogar unter Asphaltbelägen usw.

Endoskopie
Diese Technik ist hervorragend geeignet, um Leckagen an sehr schwer zugänglichen Stellen zu lokalisieren. So kann man sich ein perfektes Bild von der Situation z.B. unter einer Duschwanne oder in Abflüssen machen. Ermöglicht wird dies durch den sehr dünnen Schwanenhals und die Kamera.

Thermografie
Eine Thermografiekamera zeichnet Temperaturen auf. Auf diese Weise können Defekte in Leitungen, Isolierungsfehler und elektrische Installationen aufgespürt werden, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Diese Technik hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen, da sie die schnellste, sicherste und kostengünstigste Analysemethode ist, mit der unnötige Grabungsarbeiten vermieden werden können. Wir bieten Ihnen die Wahl zwischen Trotec und FLIR Inspektionskameras.

Überprüfung der Leckagedichtheid und Leckageortung anhand von Nebel
Durch das Einspritzen von Nebel in Leitungsnetze, Tankanlagen oder in sanitäre Hausinstallationen können Leckagen oder fehlerhafte Verbindungen schnell und einfach aufgespürt werden. Gedämmte Flachdächer oder Terrassenkonstruktionen können mit dem Rauchgasverfahren effektiv und kostengünstig auf undichte Stellen untersucht werden, da der sehr dichte weiße Nebel an der Leckagestelle auch bei großen Flächen weithin sichtbar ist. Die Rauchgasdetektion eignet sich auch sehr gut für Zwischenmessungen während der Konstruktion von komplexen Flachdachkonstruktionen. Später nicht oder nur schwer zugängliche Flächen können präventiv auf Leckagedichtheit geprüft werden, um Bauschäden durch Undichtigkeiten im Vorfeld auszuschließen.

Leckageortung in Gebäuden und Leitungen anhand von UV-A
Durch den Einsatz künstlicher Marker (Tracer) in komplexen, Flüssigkeiten führenden Rohrleitungen kann die Leckagedichtheit der Oberfläche überprüft oder die leckagebedingte Flüssigkeitsverteilung und ihrverlauf mit ultraviolettem Licht aufgespürt und analysiert werden.

Weitere typische Einsatzgebiete sind die Kontrolle der Leckagedichtheit von wasserführenden Flächen auf Flachdächern sowie der von Dachrinnen und Kanalisationsabläufen.

Leckageortung anhand von Materialfeuchtemessung
Die Bestimmung der Feuchtigkeitskonzentration in Materialien kann einen Hinweis darauf geben, woher das Feuchtigkeitsproblem kommt und wird häufig bei der Leckageortung eingesetzt.

Hierfür bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, wie die bekannte Kalziumkarbid-Messmethode, kapazitive, Mikrowellen- und Widerstandsmessung.

Detektion von Kältebrücken
Kältebrücken sind eine häufige Ursache für Feuchtigkeitsprobleme. Zur Detektion dieser Kältebrücken können abgesehen von der bereits beschriebenen Thermografie auch Pyrometer in Kombination mit Temperatur-/relativen Feuchtemessgeräten mit Taupunktanzeige oder All-in-One-Messgeräte mit Thermografie- oder Pyrometer- und Temperatur-/relativer Feuchtefunktion eingesetzt werden.

Lokalisierung der Leitungen

Zum Lokalisieren von Leitungen haben wir folgende Methoden:

  • Passive Leitungsortung
    Im passiven Modus sucht unser Leitungsdetektor SR-24 nach elektromagnetischem „Rauschen“ in unterirdischen Leitungssystemen. Elektromagnetische Signale können auf verschiedene Weise in unterirdische Stromleitungen gelangen. Beispielsweise strahlen elektrische Geräte diese Signale bis zu einem gewissen Grad auf die Stromleitungen ab, an die sie angeschlossen sind, oder unterirdische Stromleitungen können als Antennen für leistungsstarke, niederfrequente Funkübertragungen fungieren und diese Signale aussenden. Diese Strom- und Funkfrequenzen können bei entsprechender Feldstärke passiv aufgezeichnet werden und ermöglichen so die Lokalisierung der betreffenden Versorgungsleitungen.
  • Aktive Leitungsortung
    In diesem Modus wird über einen Sender, z.B. ST-510, Energie zugeführt, um den Verlauf und die Position der zu suchenden Versorgungsleitung zu bestimmen, und die Leitung wird dann aktiv auf der Basis der gewählten Frequenz geortet.
  • Lokalisierung des Verlaufs
    Die Glasfaserkabel der Ortungssysteme enthalten Kupferleiter, die, wenn sie mit einem Sender verbunden sind, ein Ortungssignal über die gesamte Länge des Kabels aussenden. Dazu wird ein Senderkabel am LTS angeschlossen und das zweite geerdet.
  • Punktlokalisierung
    Am verschiebbaren Kabelkopf der LTS-Geräte ist eine Sonde angebracht, die sich durch ein sehr starkes Feld einfach orten lässt. Der Sender wird über zwei Kabel mit der Anschlussbox des LTS verbunden.

Sondenmodus
Zur Ortung des Signals einer Sonde in Rohrleitungen, Kabeln oder Tunneln, die nicht leitend sind oder mit anderen Mitteln nicht geortet werden können. Das SeeSnake-Kamerasystem kann z.B. zur Leitungsinspektion eingesetzt werden, wobei der im Kamerakopf integrierte Flexmitter-Sender mit dem SR-24 präzise geortet werden kann. Diese Kombination ist auch eine sehr effektive und präzise Methode zur Leckageortung!

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