Dryfast Bautrockner, robuste Bautrockner mit der größten Entfeuchtungsleistung

Die Bautrockner von Dryfast zeichnen sich nicht nur durch ihre große Entfeuchtungsleistung aus, sondern auch durch ihre sehr robuste Bauweise, ihre lange Lebensdauer unter extremsten Bedingungen und ihre Wartungsfreundlichkeit. Durch den effizienten Einsatz von Rotationskompressoren können unsere Bautrockner horizontal oder vertikal befördert und dann sofort eingeschaltet werden. Sehr viele dieser Bautrockner werden in den Bereichen Vermietung, Baugewerbe sowie bei der Sanierung von Brand- und Wasserschäden eingesetzt.

Wozu setzt man Bautrockner ein?

Die Dryfast Bautrockner können zur Beschleunigung von Trocknungsprozessen eingesetzt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass sie in manchen Fällen nicht sofort eingesetzt werden können, z.B. bei Zementestrichen. Diese muss man zunächst 7 Tage lang aushärten lassen, bevor man einen Bautrockner zum aktiven Trocknen einsetzt.

Sehr hohe Entfeuchtungsleistung, auch bei niedrigen Temperaturen

Alle elektronischen Bauteile sehr gut geschützt

Robuste Konstruktion und sehr lange Lebensdauer

Geringer Energieverbrauch durch rotierende Kompressoren

Sehr hohe Entfeuchtungsleistung, auch bei niedrigen Temperaturen

Alle elektronischen Bauteile sehr gut geschützt

Robuste Konstruktion und sehr lange Lebensdauer

Geringer Energieverbrauch durch rotierende Kompressoren

Funktionsweise von Bautrocknern

In einem Gebäudetrockner wird ein umweltfreundliches Kältemittelgas durch einen rotierenden Kompressor verdichtet. Das heiße Kältemittelgas gelangt unter hohem Druck zur Kondensatoreinheit, wo das Gas gekühlt und kondensiert wird. Über eine Expansionseinheit wird das umweltfreundliche Kältemittelgas R454C in den Verdampferblock eingespritzt, wo es verdampft. Dazu ist Wärme erforderlich, die der vorbeiströmenden Luft entzogen wird. Das Kältemittelgas wird wieder durch den Kompressor angesaugt und der Prozess beginnt von vorne. Die feuchte Raumluft wird über den Verdampfer gesaugt, wo sie stark abgekühlt wird, sodass das Wasser in der Luft kondensiert. Das Wasser wird über einen Wasserschlauch abgeleitet. Die kalte Luft wird dann erneit durch die Kondensatoreinheit erwärmt und als trockene, warme Luft in den Raum zurückgeblasen.

Die Kondensationstrocknung ist eine natürliche Methode zur Entfeuchtung von Baumaterialien. Diese natürliche Methode schließt bei richtiger Anwendung das Risiko von Schwindrissen und Übertrocknung aus.

Kosteneinsparung durch den Einsatz von Bautrocknern

Das wichtigste Argument für den Einsatz von Bautrocknern ist die große Kostenersparnis gegenüber der Trocknung durch Beheizung während oder nach der Bauphase. Durch den Einsatz von Bautrocknern in der Fertigstellungsphase von Neubauten können in den ersten fünf Jahren nach Fertigstellung bis zu 300 % der Heizkosten eingespart werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Verkürzung der Bauzeit: Maler, Stuckateure und andere Handwerker können früher mit ihrer Arbeit beginnen bzw. ohne Unterbrechungen weiterarbeiten. Außerdem gibt es nach Fertigstellung des Bauvorhabens viel weniger Feuchtigkeitsprobleme und -schäden.

Aus diesen Gründen sollte die Bautrocknung mit Kondensationstrocknern durchgeführt werden.

Anordnung von Dryfast-Trocknern

Bevor der Luftentfeuchter in Betrieb genommen wird, sollte der zu trocknende Raum so gut wie möglich abgedichtet werden. Das bedeutet, dass Fenster, Türen und andere Öffnungen geschlossen sein müssen. Dadurch wird das Eindringen von feuchter Außenluft verhindert.

Bei einem einzelnen Luftentfeuchter wird dieser in der Mitte des Raumes installiert. Wenn mehrere Trockner in einem Raum aufgestellt sind, wird der gesamte Raum in eine Anzahl von Flächen unterteilt, die der Anzahl der Trockner entspricht. In der Mitte jeder Fläche wird ein Trockner aufgestellt, um eine optimale Luftverteilung zu gewährleisten.

Die Trockner müssen so zueinander angeordnet sein, dass das Gebläse ungehindert ausblasen kann und die trockene Luft des einen Geräts nicht in die Richtung eines anderen bläst.

Bautrockner in Kombination mit Beheizung

Je höher die Raumtemperatur, desto kürzer die Trocknungszeit. Werden die Bautrockner in Kombination mit Heizgeräten verwendet, sollte darauf geachtet werden, dass die Heizgeräte nicht zu nahe am Bautrockner aufgestellt werden, da der Bautrockner sonst die trockene, warme Luft der Heizgeräte ansaugen kann, wodurch deren Effizienz stark verringert. Es wird dringend davon abgeraten, indirekt befeuerte Heizgeräten ohne einen Rückluftanschluss an das Heizgerät im Freien aufzustellen. Wenn es friert, wird sehr trockene Luft in das Gebäude geblasen, nachdem es beheizt wurde. Dies kann zu Schwindrissen in einem frisch angelegten Estrich oder Putz führen.

ACHTUNG: Bei der Verwendung von direkt befeuerten Öl- und Gasheizer wird viel Feuchtigkeit produziert. Bei der Verbrennung von 1 Liter Gas werden etwa 0,78 Liter Wasser freigesetzt. Außerdem können die in den Raum abgegebenen Verbrennungsgase zu Verfärbungen des frischen Putzes führen. Es versteht sich von selbst, dass es für Menschen ungesund ist, in unbelüfteten oder schlecht belüfteten Bereichen zu arbeiten, in denen Verbrennungsgase freigesetzt werden.

Bestimmen der erforderlichen Entfeuchtungsleistung

Mit einer durchschnittlichen Entfeuchtungsleistung von 90 Litern pro 24 Stunden eignet sich der Bautrockner DF 800 am besten für die Trocknung von Räumen mit einem Volumen von ca. 800 m³ (bei 15°C und 75 % r.F.). Die Typennummer eines Dryfast DF Bautrockners gibt grob die Kubikmeterzahl an, für die er geeignet ist. Bei großen Räumen ohne viele Trennwände kann die Entfeuchtungsmenge um 15 % erhöht werden. Bei der Kapazitätsberechnung zum Trocknen von gelagerten Waren kann das in der Tabelle angegebene Volumen verdoppelt werden. Bei 10°C ist der fahrbare Kraftstrom-Entfeuchter DH150GXF für ein Raumvolumen von 3.000 m³ geeignet.

Wichtig: Eine Überkapazität im Verhältnis zur erforderlichen Entfeuchtungsleistung liefert fast keinen Zeitvorteil, sondern sorgt nur für höhere Energie- und Mietkosten.

Für eine korrekte Kapazitätsberechnung empfehlen wir die Kontaktaufnahme zu einem unserer Berater. Er berechnet die erforderliche Kapazität sowie die Anschaffungskosten und berät Sie gerne, wie Sie ein optimales Ergebnis erzielen können.

Schätzung der Trocknungszeiten

Es ist fast unmöglich, genaue Trocknungszeiten anzugeben. Sicher ist, dass die Trocknung mit den richtigen Bautrocknern in der nassen und kalten Jahreszeit bis zu 70 % schneller erfolgt als bei einer natürlichen Trocknung. Die Dryfast-Bautrockner schaffen immer perfekte Trocknungsbedingungen, die mit einem trockenen Tag bei geöffneten Fenstern verglichen werden können. Diese Bedingungen kommen jedoch in unseren Breiten nur selten vor. Nachstehend sind einige Angaben zu den Trocknungszeiten bei optimaler Trocknung aufgeführt:

  • Sand-Zement-Estrich: bis zu einer Stärke von 4 cm etwa 1 cm pro Woche. Für stärkere Estriche nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, damit wir eine Berechnung für Sie erstellen können. Achtung: In den ersten 7 Tagen nach Verlegen des Sand-Zement-Estrichs sollte kein Trocknungsgerät eingesetzt werden, da das Material die für die Festigkeit des Bodens erforderliche Feuchtigkeitsmenge über einen Zeitraum von 30 Tagen aufnehmen muss.
  • Anhydrit-Estrich: bis zu einer Stärke von 4 cm kann in etwa 12 Tagen getrocknet werden, wenn 48 Stunden nach Verlegen sofort mit der Bautrocknung begonnen wird. Bei stärkeren Böden nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, damit wir eine Berechnung für Sie erstellen können.
  • Steinmauern, Stuck und Kalksandstein-Blocksteine können zwischen 4 und 12 Tagen getrocknet werden.

 

Einsatz von Bautrocknern nach Brand- und Wasserschäden

Die Dryfast-Bautrockner sind ideal für den Einsatz nach Wasserschäden. Durch die hohe Entfeuchtungsleistung kann das wasserbeschädigte Objekt schnell getrocknet werden, insbesondere wenn auch mobile Axialventilatoren eingesetzt werden. In Produkten, die wir tagtäglich benutzen, wird immer mehr Kunststoff verwendet, was im Brandfall Probleme verursacht, die stark unterschätzt werden. Das Hauptproblem sind nicht die durch das Löschwasser verursachten Schäden, sondern die äußerst aggressiven Salpetersäuredämpfe, die entstehen, wenn Polyvinylchlorid (PVC) brennt und sich mit der feuchten Luft verbindet.

Bei der Verbrennung von 1 kg PVC mit einem Chlorgehalt von 50 % entstehen ca. 0,4 m³ Chlorwassergas, das in 2 Litern Wasser gelöst eine Konzentration von 30 % Salzsäure ergibt. Wenn nicht sofort die richtigen Maßnahmen ergriffen werden, führt der Salzsäure-Niederschlag auf allen blanken Metalloberflächen (Beschichtungen sind oft verbrannt) von Maschinen, Computergeräten, Werkzeugen, Industrierobotern, elektrischen Anlagen usw. zu großen Korrosionsschäden. Deshalb muss die Ursache für die Bildung der Salzsäureverbindung sofort beseitigt werden. Das bedeutet, dass die chemische Reaktion des Chlorwasserstoffs mit der feuchten Luft so schnell wie möglich gestoppt werden muss.

Eine Verringerung der Luftfeuchtigkeit auf 45 % r.F. verzögert die Korrosion erheblich. Eine weitere Absenkung der Luftfeuchtigkeit auf 30 % r.F. kann zu einem vollständigen Stillstand der Korrosion führen, wofür Adsorptionstrockner eingesetzt werden. Mit der Entfeuchtung muss unmittelbar nach Beendigung der Löscharbeiten begonnen werden, je früher die Trocknung erfolgt, desto geringer sind die zu erwartenden Sanierungskosten.

Je nach Raumvolumen wird entschieden, ob der gesamte Raum oder nur die darin befindlichen Gegenstände getrocknet werden sollen. Bei der Raumtrocknung wird die relative Luftfeuchtigkeit im betreffenden Raum in möglichst kurzer Zeit auf unter 45 % r.F. gesenkt, um den chemischen Prozess der Salzsäurebildung zu unterbrechen. Ist eine Trocknung des Raumes aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht möglich, etwa weil nur wenige Gegenstände gefährdet sind, werden diese z.B. mit Kunststoffplanen abgedeckt und darunter lokal getrocknet.

Optionen zum Ableiten von Kondenswasser und Einstellen der relativen Luftfeuchtigkeit

Für die Dryfast-Bautrockner DF400F, DF800F und DH150GX gibt es je nach Anwendung folgende Möglichkeiten zum Ableiten von Kondenswasser:

  • Externer Wasserauffangbehälter
    Das Kondenswasser wird in einem neben dem Luftentfeuchter aufgestellten Wasserauffangbehälter (Maurerwanne) aufgefangen. Es ist auch möglich, das Kondenswasser durch einen regelmäßig ablaufenden Wasserschlauch nach draußen oder in einen Abfluss zu leiten.
  • Permanente Entfeuchtung
    Für alle Anwendungen, bei denen eine ständige Versorgung erforderlich ist, wird ein Luftentfeuchter mit eingebauter Kondensatpumpe empfohlen. Der DH150GXF ist z.B. serienmäßig mit einer Kondensatpumpe ausgestattet, die das Kondenswasser ableitet. Die peristaltische Kondensatpumpe kann das Kondenswasser bis zu einer maximalen Höhe von 2,5 m pumpen, sodass es z.B. via einem Oberlicht abgepumpt werden kann. Die Bautrockner DF400F und DF800F können optional mit einer vollautomatischen Kondensatpumpe mit Überlaufschutz ausgestattet werden. Fragen Sie bei Interesse nach diesen Optionen.
  • Hygrostat-gesteuerte Luftentfeuchter
    Um eine „übermäßige Entfeuchtung“ in kritischen Anwendungen zu vermeiden und wenn das Erzielen von niedrigen r.F.-Werte nicht notwendig ist und damit Energiekosten gespart werden können, empfehlen wir einen Entfeuchter, der mit einem Hygrostat ausgestattet ist. Der Hygrostat schaltet den Luftentfeuchter selbsttätig ein und aus, wodurch die richtige Luftfeuchtigkeit reguliert wird. Der Bautrockner DH150GXF ist standardmäßig mit einem eingebauten Hygrostat ausgestattet, die anderen Bautrockner können mit einem externen Steckerhygrostat (außer DF800) oder einem eingebauten Hygrostat ausgestattet werden.
Praktische Tipps: Optimierung der Entfeuchtungsleistung

Für eine noch effektivere Trocknung empfehlen wir die Kombination unserer Bautrockner mit unseren Axialventilatoren. Durch die starke Innenbelüftung findet eine viel schnellere Verdunstung des Wassers aus den Baumaterialien statt. Durch die hohe Luftgeschwindigkeit auf der Oberfläche des zu trocknenden Materials kann das Wasser, das aus den Kapillaröffnungen des Materials austritt, schneller verdunsten. Nur der in der Luft vorhandene Wasserdampf kann vom Entfeuchter abgesaugt werden.

TIPP: Lassen Sie den mobilen Ventilator immer an der zu trocknenden Fläche entlang blasen, niemals direkt darauf. Ecken und schwer zugängliche Bereiche mit naturgemäß geringer Luftbewegung verdienen besondere Aufmerksamkeit.

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